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Vaterschaftsgutachten
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Vaterschaftstest im deutschem Fachlabor
Wie funktioniert ein DNA-Test?
Das DNA Profil, die genetische Erbinformation, eines jeden Menschen setzt sich zur Hälfte aus dem der Mutter und zur Hälfte aus dem des Vaters zusammen. Daher stimmt das DNA Profil des Vaters genau mit dem des Kindes überein. Ist dies nicht der Fall, kann die Vaterschaft des betreffenden Mannes ausgeschlossen werden.
Ein Teil der DNA, das Genom, dessen Funktion für das Leben und dessen Entstehung nicht bekannt ist, enthält zum großen Teil wiederkehrende Sequenzen, sogenannte Satelliten-DNA. Eben diese Sequenzen sind für jedes Individuum einzigartig. Diese Teile der DNA könne aus Speichel, Sperma, Blut oder sogar Haaren isoliert werden. Anschließend werden sie mit der Polymerase-Kettenreaktions-Methode (kurz PCR-Methode) vermehrt. Sichtbar gemacht werden die Sequenzen dann mittels Gelelektrophorese durch Silberfärbung oder Laserdetektion.
Die Überprüfung der beiden Proben auf charakteristische vererbbare Merkmale wird durch den Vergleich der Längen von DNA-Bruchstücken durchgeführt. Dabei werden DNA-Moleküle an bestimmten Stellen durch Enzyme zerschnitten. Die Länge dieser Bruchstücke ist für jeden Menschen festgelegt und vererblich.
Die Bruchstücke werden nach der Länge auf einer Folie als Linien sichtbargemacht. Dieses Muster ist für jeden Menschen charakteristisch. Eine dieser Linien stimmt jeweils mit dem Vater und der Mutter des Kindes überein.
Ist der untersuchte Mann nicht der Vater des Kindes, stimmt keine dieser Linien mit denen des Kindes überein.
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